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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

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Erfolgreiche Dekontaminationsübung in Babelsberg

Das Anti-Atom-Bündnis Berlin/Potsdam und die Berliner Gruppe der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) hatten am 10.September 2016 mitten in Babelsberg auf dem Weberplatz eine Notfallstation entsprechend des aktuellen Katastrophenschutzplanes und einen Infostand aufgebaut. Mit dieser Dekontiminationsübung wurde auf die Gefahren des 43 Jahre alten Reaktors aufmerksam gemacht, der ungeschützt gegen Flugzeugabstürze und Terrorangriffe ist. Es wurde erläutert, dass der überarbeitete Katastrophenschutzplan unzureichend ist und die Schutzzonen zu klein sind. Mit einem Lächeln erwiderten manche Bürger:

Das macht doch nichts – beim DDR-Zivilschutz hatten wir gelernt, dass eine Aktentasche über dem Kopf ausreichend ist!“.

Wahlprüfsteine und die Antworten der Parteien

Sie können die als Wahlprüfsteine gestellten Fragen des Anti-Atom-Bündnisses Berlin Potsdam hier nachlesen. Die Fragen wurden an CDU, SPD, Piraten, Grüne, Linke und FDP mit Bitte um Antwort geschickt.

In Vorbereitung der Bürgerversammlung waren uns folgende Antworten zugeschickt worden:

Das Anti-Atom-Bündnisses Berlin Potsdam hat eine tabellarische Gegenüberstellung erstellt.

Kommentar zur Auswertung der Wahlprüfsteine vom 07.09.2016

Anlässlich der kommenden Wahlen zum Abgeordneten Haus Berlin hatte die BI zu einer Podiumsdiskussion im alten Rathaus Wannsee eingeladen. Dieser Einladung folgten am 07.09.2016 zahlreiche Wähler und Wählerinnen aus dem betroffenen Wahlbezirk Steglitz-Zehlendorf. Die Runde auf dem Podium setzte sich zusammen aus Vertretern folgender Parteien: Dr. Ina Czyborra (SPD), Nina Stahr (Bündnis 90/ DIE GRÜNEN), Franziska Brychcy (DIE LINKE), Dr. Franz Joseph Schmitt (Piratenpartei), Thomas Seerig (FDP) und Stephan Standfuß (CDU).

Wahlprüfsteine zum Atomreaktor BER II und der Landessammelstelle für radioaktive Abfälle

Wir diskutierten am 07. 09.2016 mit:

  • Dr. Ina Czyborra (SPD)
  • Nina Stahr (Bündnis 90/ DIE GRÜNEN)
  • Franziska Brychcy (DIE LINKE)
  • Dr. Franz Joseph Schmitt (Piratenpartei)
  • Thomas Seerig (FDP)
  • Stephan Standfuß (CDU).

14. Juli 2016 Presseerklärung zum Forschungsreaktor Wannsee

Die Basis des Katastrophenschutzplans um den Atomreaktor BER II in Berlin ist falsch!

Situation:

Das Anti-Atom-Bündnis Berlin Potsdam hatte seit 2012 öffentlich kritisiert, dass der Katastrophenschutzplan für den BER II aus verschiedenen Gründen nicht den worst case Fall abdeckt und damit größere Schutzzonen zu definieren sind.

Die zuständige Atomaufsicht und das BMUB bestreiten diese Kritik:

„Selbst unter der völlig unrealistischen aber konservativen Annahme, dass es
keinerlei Rückhaltung gibt, zeigen die Ergebnisse, dass die gewählten Radien für die Katastrophenschutzplanung ausreichend sind. Für diese einfache Abschätzung bedarf es keiner weiteren Studie“