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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Termine

27 Feb 2018
20:00 Uhr
Vorbereitung Dialoggruppe
14 Mär 2018
18:00 Uhr 21:00 Uhr
Dialoggruppe mit HZB
03 Apr 2018
18:00 Uhr 21:00 Uhr
Dialoggruppe ohne HZB (Begleitgruppe)

Aktualisierung unserer Wissenssammlung (FAQ)

Wir haben unsere Wissenssammlung (FAQ) überarbeitet und aktualisiert.

(Letzte Aktualisierung am: 14.02.2018, Version: 3.24)

Die wichtigsten Gründe für die endgültige Abschaltung des BER II

  1. Fehlender Schutz vor Flugzeugabstürzen

  2. Fehlender Schutz vor terroristischen Angriffen sowie fehlende politische Risikobewertung

  3. Materialermüdungserscheinungen am Reaktor

  4. Unterschätzung der ra­diologischen Auswirkungen im "worst case" Szenario

  5. Planungsgebiete für den Notfallschutz sind zu klein.

  6. Deutschland ist nur unzureichend auf einen atomaren Super-GAU vorbereitet.

Eine sofortige Stilllegung ist rechtssicher möglich.

Dialogprozess Rückbau BER II- Einladung des HZB zum ersten Treffen am 15. Januar 2018

Alle am Dialogprozess interessierten (registrierten) Bürger und Gruppen erhielten die nachfolgende Einladung.

Da das HZB und die Mediatoren mehrfach betonten, dass keiner ausgegrenzt werden soll, das HZB jedoch diesen Termin weder als Pressemitteilung noch unter http://www.helmholtz-berlin.de/projects/rueckbau/dialog_de.html öffentlich gemacht hat, zitieren wir aus der Einladung des HZB vom 05.01.20187.

Sehr geehrter Herr ...,

der 15. Januar rückt näher und damit das erste Treffen der Dialoggruppe für den Rückbau des Forschungsreaktors BER II des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB). Sie hatten sich bei der Informationsveranstaltung zu diesem Thema im November 2017 gemeldet, dass Sie in dieser Gruppe mitarbeiten möchten. Darüber freue ich mich sehr und sende Ihnen gern noch einmal Ort und Uhrzeit: Wir treffen uns am 15. Januar (Montag) um 18 Uhr im verdi-Bildungszentrum, Koblankstraße 10, Berlin-Wannsee.

Informationsveranstaltung zu Stilllegung und Rückbau des BER II

Die Informationsveranstaltung zu Stilllegung und Rückbau des Forschungsreaktors BER II fand am 21.11.2017 statt. Die Ergebnisse dieses Treffens wurden vom HZB unter http://www.hz-b.de/rueckbau dokumentiert.

Die Presse hatte sich für diesen Termin nicht interessiert. Aber es gibt zwei informative Berichte von Teilnehmern:

"versteckt − verteilt − verharmlost: AKW-Abriss − Wie uns Atomindustrie und Politik ihren radioaktiven Müll unterjubeln!"

Ein absolut lesenswertes Heft zum Thema Freigabe von radioaktivem AKW-Abrissmaterial wurde von der "Bürgerinitiative Atommüll Einlagerung Stopp Harrislee" herausgegeben.
Vielen Dank dafür.

Die 28-seitige Informationsbroschüre kann man sich als Druckexemplar bestellen oder auch als PDF herunterladen: https://www.baesh.de/links-downloads
Dort gibt es weitere empfehlenswerte Downloads.

Atomforschungsreaktor Berlin: Betreiber bietet „einvernehmlichen Rückbauprozess“ nach Vorbild Geesthacht

unter diesem Titel bietet Dirk Seifert, der den Dialog bei HZG/GKSS seit über vier Jahren aktiv mit begleitet, eine unbedingt empfehlenswerte Zusammenstellung von Erfahrungen zum Dialog-Prozess. Interessant ist seine Sicht bezüglich der Unterschiede zwischen Geesthacht und Berlin.

Artikel: http://umweltfairaendern.de/2017/10/atomforschungsreaktor-berlin-betreiber-bietet-einvernehmlichen-rueckbauprozess-nach-vorbild-geesthacht/

Stilllegung und Rückbau des Berliner Experimentierreaktors BER II: Einladung zur Informationsveranstaltung und zum Dialogverfahren

Das Anti-Atom-Bündnis Berlin Potsdam und andere Gruppen erhielten eine Einladung, die vielleicht auch für weitere Bürgerinnen und Bürger relevant sein könnte. Aus diesem Grund zitieren wir aus der Einladung des HZB vom 09.10.2017.

Es ist alles in Ordnung - sagt das Gericht!

Und doch bleiben Zweifel an der Unabhängigkeit bzw. der Gründlichkeit der Gerichte, wenn man in der Pressemitteilung vom 28.09.2017 des OVG Berlin Brandenburg unter dem Titel "Rechtmäßigkeit der Wannsee-Flugroute bestätigt" liest: "Das von den Klägern befürchtete Risiko eines betriebsbedingten Flugunfalls und der dadurch ausgelösten Freisetzung ionisierender Strahlung des Forschungsreaktors liegt im Bereich des sog. Restrisikos, das als Lebensrisiko von jedem zu tragen ist"

Warum sollte man zweifeln?

Den Bock zum Gärtner machen?

Aus dem Artikel "BdP nominiert neun Finalisten für 'Pressestelle des Jahres' 2017" erfuhren wir, dass in der Kategorie „Politik/Verwaltung“ das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie für die Auszeichnung „Pressestelle des Jahres 2017“ des Bundesverbandes deutscher Pressesprecher (BdP) nomiert worden ist. Auf Grund der restriktiven Informationspolitik der Pressestelle des HZB hat sich das Bündnis mit einem Leserbrief an den Bundesverbandes deutscher Pressesprecher gewandt.

Geplantes Atommülllager Schacht Konrad: Veraltet und voller Probleme – Bundesregierung antwortet

Wie die maroden Atommülllager in Morsleben und der ASSE soll auch im Schacht Konrad ein bereits kommerziell ausgebeutetes Bergwerk für die dauerhafte Lagerung leicht- und mittelradioaktiver Abfälle umgebaut werden. Dabei kommt es seit Jahren zu erheblichen Verzögerungen, deutlichen Kostensteigerungen und zu immer neuen Problemen. Der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (Fraktion DIE LINKE) hat deshalb die Bundesregierung über die derzeitigen Probleme bei der Überprüfung des Standes von Wissenschaft und Technik sowie zur Sanierung der Schächte befragt. Die Antworten liegen nun vor (http://www.hubertus-zdebel.de/geplantes-atommuelllager-schacht-konrad-veraltet-und-voller-probleme-bundesregierung-antwortet/).

Das bedeutet für die Landessammelstelle Berlin (ZRA), dass der dort gelagerte radioaktive Abfall noch sehr lange dort bleiben muss und dass der neue Atommüll des BER II ebenfalls nicht so zügig wie geplant abtransportiert werden kann.

Es bleibt noch einiges zu tun!

Am 24. Juni 2017 hat sich der Standort Wannsee des Helmholtz Zentrums Berlin wieder an der Langen Nacht der Wissenschaften beteiligt und dabei nicht nur Labore und Landessammelstelle präsentiert, sondern auch Aussagen über die Stilllegung und den Rückbau des Reaktors gemacht.
Der bisher dazu fehlende formelle Antrag an die Atomaufsicht wurde am 24.04.2017 gestellt (http://www.bfe.bund.de/SharedDocs/Downloads/BfE/DE/berichte/kt/kernanlagen-betrieb.pdf), die zur Begutachtung erforderlichen detaillierten Unterlagen werden aber erst nach und nach erarbeitet und nachgereicht. Der Reaktor soll am Abend des 20. Dezember 2019 abgeschaltet werden. Stephan Welzel, der den Reaktor betreut, ist auch für das Stilllegungs- und Rückbaukonzept zuständig. Von mehreren möglichen Varianten wird vom HZB das Konzept „Rückbau zur grünen Wiese“ favorisiert, weil einerseits die noch vorhandene Reaktormannschaft abschnittweise kaum oder wenig verstrahlte Teile abbauen könne und andererseits jetzt das Fachwissen um Details des Bauwerks noch vorhanden sei.