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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Liebe Mitstreiter,

Postkarte_klein.jpg

ein Mitglied des Anti-Atombündisses Berlin Potsdam hat einen überregionalen Entwurf einer Postkarte entwickelt, die für Aktionen zum 22.01.2021 nutzbar sind.

"Bitte den Weg frei machen für Deutschlands Beitritt zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag!"

Man kann die Vorlage einzeln ausdrucken, zur Druckerei schaffen oder auch in Mails verwenden. Es wäre Klasse, wenn viele eine Postkarte an Bundestagsabgeordnete und an die Bundesregierung schicken könnten, um so die dringende Diskussion auch zum Wahlkampfthema zu machen.

Link zur Druckvorlage

Die NaturFreunde beteiligen sich aktiv am dezentralen Aktionstag der bundesweiten Initiative "Abrüsten statt Aufrüsten!" anlässlich der Abstimmung über den Bundeshaushalt 2021.

Aus dem Aufruf von https://www.naturfreunde-berlin.de/menschenkette-anlaesslich-abstimmung-bundeshaushalt-2021

Samstag, 05.12.2020 Zeit: 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr

Treffpunkt: Forum vor dem Kanzleramt, Willy-Brandt-Str. 1, 10557 Berlin

Unterschriftenaktion von https://abruesten.jetzt/aufruf/

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung(BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.
Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas,
sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.
Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert.
Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.

abrüsten statt aufrüsten!

Sayonara Nukes Berlin ist eine Gruppe von in Berlin lebenden JapanerInnen, die sich gegen die Verwendung von Atomkraft engagiert. Sie hat eine Aktion/Kampagne gestartet, um gegen das Beginnen der "Entsorgung" von radioaktiv verseuchtem Wasser ins Meer zu protestieren. In Fukushima drängt darauf die japanische Regierung.

”#NoNukeDump” Aufruf zur Foto-Posting-Aktion

Tepco und die japanische Regierung ziehen schon lange die Ableitung von radioaktiv verseuchtem Wasser ins Meer in Erwägung unter dem Vorwand, dass die Platzkapazität auf dem Gelände des AKW Fukushima Daiichi für neue Tanks bald ausgeschöpft sei, ohne über andere alternative Methoden zur Wasserlagerung oder Filterung ausreichend zu diskutieren. Die japanische Regierung will die endgültige Entscheidung hierfür bis Ende November 2020 treffen.

Bei diesem „verseuchten Wasser“ handelt es sich um radioaktiven Müll in flüssiger Form, der sicher mit geschmolzenen Brennelementen in Berührung gekommen ist. Auch nach der Verarbeitung mit der ALPS-Filteranlage sind darin noch verschiedene radioaktive Nuklide enthalten – ganz anders als bei tritiumhaltigem Abwasser, das bei einem normalen AKW-Betrieb entsteht (siehe detaillierte Infos unter: https://storage.googleapis.com/planet4-japan-stateless/2020/10/5768c541-the-reality-of-the-fukushima-radioactive-water-crisis_en_summary.pdf )

Wir sind entschieden dagegen, dieses verseuchte Wasser ins Meer abzuleiten.

Die Weltmeere sind ein wichtiger Bestandteil der Biosphäre und gehören uns allen; wenn man sie einmal radioaktiv verseucht, ist das unumkehrbar. Daher wollen wir von Sayonara Nukes Berlin jetzt eine Foto-Posting-Aktion starten. Machen Sie mit und erheben wir gemeinsam die Stimme!

FotoAktion

sayonara-nukes-berlin(at)posteo.net

Hallo miteinander,
 
von mir als Ergänzung eine Zusammenstellung der 50 Staaten, die den Vertrag so mutig gegen die Widerstände der alten Weltstrukturen erkämpft haben. Für mich ist das neben der Hoffnung auf eine atomwaffenfreie Welt ein wichtiges Signal, das gestern gesetzt wurde: Für eine Demokratisierung der UN und gegen die Vormacht weniger Staaten durch Drohung mit Massenmord.

HF.

 

 50 Unterzeichner Staaten klein