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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Folgenden Aufruf von .ausgestrahlt unterstützen wir:

Wie Viele von euch schon mitbekommen haben, will die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen noch im November einen Entwurf vorstellen, der Atomkraft und fossiles Gas im Rahmen der EU-Taxonomie als nachhaltig einstuft. Sobald dieser Entwurf veröffentlicht ist, gibt es fast keine Chance mehr, ihn politisch aufzuhalten. Dieses Super-Greenwashing würde hunderte Milliarden Euro in falsche Klimalösungen pumpen. Ursula von der Leyen nutzt hierfür das politische Vakuum der Koalitionsbildung.

Wir fordern Ex-Finanzminister und Kanzler in spe Olaf Scholz auf, der EU-Kommission klar zu machen, dass die Ampel-Koalition es politisch nicht hinnimmt, dass solche wichtigen Weichenstellungen ohne eine Bundesregierung im Amt getätigt werden. Nur so können wir Zeit gewinnen, um mit mehr Druck aus Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen diese fatale energiepolitische Fehlentscheidung noch zu verhindern.

Deswegen wollen wir laut sein gegen Greenwashing!

WANN: am Donnerstag, den 18.11. um 10:00 Uhr
WO: vor dem Willy-Brandt-Haus (Berlin), Ecke Wilhelmstraße / Stresemannstraße

Es wird eine Fotoaktion organisiert. Damit das ganze noch kraftvoller wird, bringt Anti-Atom-Fahnen, Banner und Pfeifen/Trommeln mit.

Mit besten Grüßen
das  .ausgestrahlt-Team

Link zu Hintergrundinformationen:
https://www.ausgestrahlt.de/themen/europa-und-atom/eu-taxonomie/

 

Liebe Mitstreiter,

für den Klimastreik am 24.09.2021 haben sich die Organisatoren eine innovative Art der Werbung einfallen lassen. Jeder kann mit seinem Profilbild z.B. in Whatsapp für den Klimastreik werben. Dazu kann könnte jeder persönliches sein spezielles Anliegen symbolisieren.

Link: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/profilbildgenerator/

Wir haben mit dem "Atomkraft - Nein Danke!" Logo experimentiert und das bekommen. Wer das Bild nachnutzen will, einfach auf das Handy herunterladen und in seinem Nachrichtendienst der Wahl einbinden.

Viel Spaß

Klimastreik Atomkraft Nein Danke

Aus einer Mail von .ausgestrahlt wissen wir, dass wir mit diesem Gedanken nicht alleine sind.

Eine Aktion der "NaturFreunde Berlin"

Wir fordern:

  • Keine staatliche Subventionierung von Atomkraftwerken!
  • EURATOM-Vertrag auflösen!
  • Deutschland muss seine EURATOM-Mitgliedschaft kündigen, wenn eine Auflösung innerhalb der EURATOM-Mitgliedsstaaten nicht durchsetzbar ist!

Aufruf:

Am 26. April 1986, vor 35 Jahren, ereignete sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl. Radioaktives Material wurde über ganz Europa verteilt. Mehr als 100.000 Menschen mussten aus dem Gebiet um Tschernobyl umgesiedelt werden. In Russland sind nach Angaben der russischen Akademie der Wissenschaften bisher mehr als 60.000 Todesopfern durch die Tschernobyl- Katastrophe zu beklagen, in der Ukraine und in Weißrussland mehr als 140.000 Tode. Noch immer erkranken in vielen Ländern Menschen aufgrund des erhöhten radioaktiven Fallouts an Krebs.

Trotzdem ist 35 Jahre nach den tragischen Ereignissen in Tschernobyl in vielen Staaten die Auseinandersetzung um die zukünftige Nutzung der Atomenergie neu entfacht. Trotz Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima versucht die Atomlobby weiterhin, den Einsatz von Atomkraftwerken durchzusetzen. Aktuell versucht die Atomlobby, Atomkraft als klimaschonend und als Beitrag für den Umweltschutz darzustellen. Wir stellen jedoch fest: Eine Energiepolitik, die auf Atomkraft setzt, ist kein Beitrag zum Klimaschutz und menschenverachtend!

Vielen Dank an "Sayonara Nukes Berlin", von denen wir von der diesjährigen Demo-Webseite http://kazagurumademo.de/ die Rede der japanischen Schriftstellerin Yoko Tawada für Sie kopieren durften. Yoko Tawada schreibt sowohl auf Japanisch als auf Deutsch:

Zehn Jahre nach Fukushima. Rede von Yoko Tawada auf der Fukushima Demo Berlin 06.03.2021

"Wie lang ist die Halbwertszeit von Cäsium? 30 Jahre? Wie lange braucht Plutonium, um sich zur Hälfte zu reduzieren? 24.000 Jahre? Das Uran braucht sogar 4,5 Milliarden Jahre. Ich kann diese Vorstellung nicht ertragen, schließe die Augen und sage aus Trotz, dass alles sowieso für immer verseucht sei. „Für immer“ heißt „eine Ewigkeit“. Die Vorstellung von Ewigkeit ist erträglicher als eine konkrete hohe Zahl, deshalb flüchte ich in die Ewigkeit, einen Zeitraum, für den niemand mehr verantwortlich ist. Dort muss ich nicht handeln, denn es ist sowieso zu spät. Ich erlaube mir einen Rückzug in die eigenen vier Wände. Ein privat versichertes Leben mit süßlicher Melancholie.

Wie wäre es aber, wenn ich den beängstigenden Zahlen direkt in die Augen sehen würde? Wenn ich die unbequemen Wörter wie Cäsium oder Plutonium in die Dichtung integrieren würde? Paul Celan, der vor ungefähr drei Monaten 100 Jahre alt geworden wäre, hat den Begriffen aus Medizin oder Chemie einen Zutritt in seine Dichtung erlaubt. Es geschah, während er sich mit den Katastrophen der menschlichen Zivilisation auseinandersetzte.

Wie lang ist die Halbwertszeit des Gedächtnisses?

Kazaguruma-Demonstration zum 10. Jahrestag von FUKUSHIMA

Sa. 06.03.2021 ab 12:00 Uhr
Treffpunkt: Brandenburger Tor (Pariser Platz) Berlin
10 Jahre und noch immer keine Normalität/Nein zur Atomenergie!

Atomkraft rettet nicht das Klima!

NICHT klimaneutral: Atomkraft verursacht in der gesamten „nuklearen Kette“ - vom Uranabbau über die nukleare Energiegewinnung bis zur Wiederaufarbeitung und (End)-Lagerung von atomaren Brennstoffen - reichlich viele Treibhausgas-Emissionen.

Zu schmutzig: Die Atomindustrie hinterlässt radioaktive Abfälle für die Ewigkeit, die eine massive Bedrohung für Menschen und Umwelt darstellen.

Zu gefährlich: Mit der Atomenergie werden das Risiko eines Super-GAUs wie in Fukushima und die dauerhaften Folgen für Mensch und Umwelt in Kauf genommen. Atomtechnologie dient außerdem der Entwicklung neuer Atomwaffen.

Zu teuer: Atomkraft ist die teuerste Art Strom zu erzeugen, die ohne staatliche Subventionen und Fördermittel nicht finanzierbar wäre.