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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Das Folgende bezieht sich auf den Reaktor Phillipsburg 2 und soll nur zum Vergleich mit dem BER II anregen.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg veröffentlicht in vorbildlicher Weise Dokumente zu Stilllegung und Abbau der Kernkraftwerke Neckarwestheim und Phillipsburg 2.

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/kernenergie-und-radioaktivitaet/kerntechnische-anlagen/kkw-in-baden-wuerttemberg/neckarwestheim/stilllegung-und-abbau

Bei dem dort dargestellten Ablauf gibt es einen interessanten Unterschied zu dem Vorgehen des Helmholtz-Zentrums Berlin: Erst wurde die Öffentlichkeit informiert und beteiligt, dann erst der Antrag auf Erteilung einer Stilllegungs- und Abbaugenehmigung gestellt. Selbst der Antrag auf Stilllegung wurde veröffentlicht.

Am 16.02.2018 hat das Bundesumweltministerium (BMUB) gemeinsam mit den Bundesländern, dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und dem Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) ein Portal zur Sicherheit in der Kerntechnik freigeschaltet (www.nukleare-sicherheit.de).

Ein Hauptschwerpunkt scheint die Information rund um die Stilllegung kerntechnischer Anlagen zu sein. Z.B. wurden in Deutschland über 30 Forschungsreaktoren unterschiedlicher Größe endgültig abgeschaltet, zum Teil wurde auch schon deren Stilllegung beendet. Zu den Forschungsreaktoren, deren Stilllegung beendet ist, wird auch der BER I gerechnet. Das scheint wohl ziemlich blauäugig zu sein, denn ein Abbau, wie er in diesem Dokument allgemein dargestellt ist, hat nicht stattgefunden. Ein Thema, dem sich die neu gegründete Dialoggruppe beim HZB zuwenden muss.

NDR:

Wohin mit dem Atommüll? In Niedersachsen sollen schwache und mittelschwache radioaktive Abfälle künftig im geplanten Endlager Schacht Konrad bei Salzgitter landen. Damit der Müll auch dorthin gelangen kann, soll in Würgassen (Nordrhein-Westfalen) an der Weser eine Art Logistikzentrum in der Nähe der Gemeinde Boffzen an der Grenze zu Niedersachsen entstehen. Doch diese Pläne stoßen auf massiven Widerstand einer Bürgerinitiative sowie von Atomkraftgegnern.

Warum nicht gleich am Schacht Konrad?

Lesen Sie weiter unter:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Scharfe-Kritik-an-Logistikzentrum-fuer-Atommuell,wuergassen114.html

"Für die Atommüll-Endlagersuche ist es ein entscheidendes Jahr. Doch Streit gibt es nicht nur um das Geologiedatengesetz. Verbände fordern ein Moratorium für die Suche."

Ein Beitrag von Matthias Jauch im Tagesspiegel (01.05.2020):

Jahrelang gab es ein dünnes Band, das die Akteure einte. In der Frage der Atommüll-Endlagersuche suchten Parteien und Verbände stets einen Konsens. Die Erfahrungen der konfliktreichen Vergangenheit um den Standort Gorleben sollten sich bei einer Neuauflage der Endlagersuche nicht wiederholen. So war es etwa bei der Novelle des Standortauswahlgesetzes, welches das Verfahren der Endlagersuche regelt und Grüne zusammen mit Union und SPD im März 2017 beschlossen.

Doch jetzt, wo es um den Beschluss des Geologiedatengesetzes geht, das die Endlagersuche erst transparent machen soll, hakt es.

Link zum Artikel: https://www.tagesspiegel.de/politik/streit-um-atommuell-lagerung-wie-der-konsens-bei-der-endlagersuche-broeckelt/25794854.html

Der Osten - Entdecke wo du lebst ∙ MDR Fernsehen

"Auf den ersten Blick gleicht das kleine Morsleben einer Idylle pur. Doch der Schein des Provinzortes trügt. Tief unter der Erde liegt ein Bergwerk, das von mehreren dunklen Kapiteln der deutschen Geschichte erzählt."

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