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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Die Zeit für einen radikalen Gegenentwurf ist jetz!

Die Autorin und Aktivistin Johanna Frei hat vor zehn Jahren bei der Aktion "Castor Schottern" den letzten Castor­transport nach Gorleben blockiert. Danach ist sie im Rheinischen Braun­kohle­revier in der Klima­gerechtigkeits­bewegung aktiv geworden und versucht nun Klima- und Anti-Atom-Bewegung zusammen­zu­denken.

In einem Gastbeitrag im "Klimareporter" schreibt sie über die Zombies und über konservative und rechte Politiker:innen, die der totgesagten Atomenergie einen Weg zurück in den Diskurs weisen wollen.

Lesen Sie den kompletten Beitrag unter:
https://www.klimareporter.de/protest/das-erwachen-der-untoten

Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group (EWG), setzt sich in dem Artikel vom 17.08.2020 im PV-magazine

"Die nukleare Täuschung: Atomenergie ist kein Heilsbringer für den Klimaschutz"

mit dem Bestreben der Atomlobby auseinander, über eine eventuelle Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke (Ger6) den politisch bereits beschlossenen vollständigen Atomausstieg bis Ende 2022 in Namen des Klimaschutzes zu kippen. Lesen Sie die Argumente unter den Überschriften:

Das CO2-Einsparpotential der Ger6 wird massiv überschätzt
Das CO2-Einsparpotenzial der Ger6 ist nur von kurzer Dauer
Das CO2-Einsparpotenzial der Ger6 nimmt mit der Zeit ab
Möglicher CO2-Effekt der Ger6 ist nicht begrenzt auf Deutschland
Wer finanziert die Laufzeitverlängerung der Ger6?

Link zum Artikel: https://www.pv-magazine.de/2020/08/17/die-nukleare-taeuschung-atomenergie-ist-kein-heilsbringer-fuer-den-klimaschutz/

.ausgestrahlt informiert:

Liebe Freund*innen,

in nicht einmal mehr vier Wochen wird es in vielen Regionen dieser Republik heiße Diskussionen über Atomenergie geben, genauer gesagt über Atommüll. Denn am 28. September veröffentlicht die „Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE)“ eine erste offizielle Landkarte, welche Gebiete für die Suche nach einem Lager für hochradioaktive Abfälle in Frage kommen. Und so wie es sich abzeichnet, werden es zahlreiche Gebiete sein.

.ausgestrahlt möchte dazu beitragen, dass die Menschen, die dann neu (oder erneut) auf das Thema stoßen, nicht nur auf die staatlichen Informationskanäle angewiesen sind, sondern auch Kritisches zum Suchverfahren erfahren. Das wird nur gelingen, wenn auch viele Leser*innen dieses Newsletters aktiv werden. Das Allerwichtigste, was Du tun kannst: Gib die vielen Infos weiter, die .ausgestrahlt dazu erarbeitet hat (und in den nächsten Wochen nach und nach ergänzt). Mach Dich selbst schlau zum Thema, indem Du Dich etwa auf unserem Infoportal zur Standortsuche umsiehst.

Infoportal zu Standortsuche: https://www.ausgestrahlt.de/informieren/atommuell/hochradioaktiv/standortsuche/

In einem Offenen Brief wenden sich die am Runden Tisch Erneuerbare Energien organisierten Klimaschutzorganisationen an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, die aktuelle Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes als Chance zu begreifen, einen umfassenden Klimaschutz auf den Weg zu bringen. Die klimawissenschaftlichen Erkenntnisse müssen endlich hinreichend beachtet werden.

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. ist auch unter den Unterzeichnern. Die Organisationen zeigen die Dringlichkeit auf, die Schutzrechte unserer Verfassung - den Schutz des Lebens, der Gesundheit und des Eigentums – endlich ernst zu nehmen. Die schon jetzt sichtbare und verheerend wirkende Erderhitzung muss eingedämmt werden. Eine EU-Recht konforme und verfassungsrechtlich tragbare Gesetzgebung ist zwingend. Der Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien bis spätestens 2030 ist „alternativlos“.

Wir brauchen einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung bei gleichzeitigem Abbau der fossilen - und atomaren Energieerzeugung.

Zum vollständigen Brief : http://www.sfv.de/artikel/offener_brief_an_die_bundestagsabgeordneten_zur_eeg-novellierung_.htm

.ausgestrahlt 27.08.2020

Liebe Freund*innen,

war es in den vergangenen Monaten recht still um die deutsche Pro-Atom-Szene, so prescht sie in diesen Wochen umso lauter mit einer Kampagne voran, in der sie massiv Laufzeitverlängerungen für die sechs noch laufenden maroden deutschen AKW fordert – angeblich für den Klimaschutz. Dabei ist die Szene rund um den Pro-Atom-Verein Nuklearia eng verwoben mit den Klimawandel-Leugner*innen der AfD (siehe .ausgestrahlt-Blogbeitrag „Der Atomklüngel“), und ihre Argumente sind längst mehrfach stichhaltig widerlegt. Dennoch erhält die Pro-Atom-Gruppe nicht nur Zuspruch von rechts, sie findet erneut auch Gehör in etablierten Medien wie „Die Zeit“ und „Focus“.

Alex Rosen von der Ärzt*innen-Organisation IPPNW hat eine Replik auf einen kürzlich in der „Zeit“ veröffentlichten Pro-Atom-Gastbeitrag der Nuklearia-Frontfrau Anna Veronika Wendland und Rainer Moormann verfasst. In seinem Beitrag „Vorfahrt für die Energiewende!“ erläutert der Co-Vorsitzende der IPPNW ausführlich, warum die gesamte Argumentation der angeblichen Klimaretter*innen Wendland und Moormann nicht haltbar und ewig gestrig ist. Nach anfänglicher Zusage, Alex Rosens Erwiderung auf den Pro-Atom-Artikel abzudrucken, hat die „Zeit“ eine Veröffentlichung schließlich doch abgelehnt.

Link zum Beitrag: https://www.ausgestrahlt.de/blog/2020/08/26/vorfahrt-für-die-energiewende