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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der zerstörerischsten Waffe, die je erfunden wurde. Anhand restaurierter Archivaufnahmen zeigt der Film die Hintergründe der ersten Atombombe, unter welchen Bedingungen sie entwickelt wurde und wie sie die Welt veränderte. Denn die USA fürchteten, Nazideutschland würde ihnen zuvorkommen – und starteten deshalb 1942 das Manhattan-Projekt ..."

Verfügbar bei Arte in der Mediathek vom  21/07/2020 bis 11/08/2020 (97 Min) unter https://www.arte.tv/de/videos/079408-000-A/the-bomb/

GEDENKVERANSTALTUNG
"Stimmen des Friedens - Für eine Welt ohne Atomwaffen!"
Sonnabend, 25. Juli 2020
Potsdam, Hiroshima-Nagasaki-Platz
14:00 – 15:30 Uhr

Im Gedenken an alle Opfer der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki und die anderen Opfer der nuklearen Katstrophen weltweit. Im Gedenken an Hideto Sotobayashi, Makoto Fujiwara und an Eugen Eichhorn.

Einladung und Programm

Debatte um Atomwaffen

"Der Kauf von Kampfjets für Atomwaffen ist unmoralisch und atemberaubende Verschwendung"

Ein Beitrag von Beatrice Fihn im Tagesspiegel (18.05.2020):

Beatrice Fihn ist die Exekutivdirektorin der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), die 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Atomwaffen werden bald völkerrechtlich verboten, aber Deutschland will aufrüsten. Dabei ist die nukleare Teilhabe Augenwischerei.

Mützenich und Esken werden bald vom Völkerrecht bestätigt werden.

Die USA entscheiden allein, die nukleare Teilhabe ist Illusion.

Link zum Artikel: https://www.tagesspiegel.de/politik/debatte-um-atomwaffen-der-kauf-von-kampfjets-fuer-atomwaffen-ist-unmoralisch-und-atemberaubende-verschwendung/25839758.html

Gestern gab es einen richtig guten Beitrag im ARD Politmagazin Monitor über die Nukleare Aufrüstung: Deutschlands "Teilhabe" bei Atomkriegen. Auch ICAN kommt hier zu Wort:

MONITOR vom 28.05.2020,

"Beatrice Fihn, International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) (Übersetzung Monitor): „Im Kriegsfall wären es deutsche Piloten, die die Atombomben mit ihren Jets abwerfen würden. Damit wird das dann auch eine Frage für die Soldaten und das deutsche Militär: Sind sie bereit, auf den Befehl von jemandem wie Trump ganze Städte auszuradieren, das Kriegsrecht und die Genfer Konventionen zu brechen und Zivilisten anzugreifen? Und zwar nicht nur einige wenige. Wir reden von hunderttausenden, vielleicht Millionen. Es wird dann auch zu ihrer Verantwortung.”

Link zur Sendung:
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/nukleare-teilhabe-100.html

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) gedenkt zum 75. Jahrestag des Kriegsendes in Europa (am 8. Mai 2020) der Millionen Opfer faschistischer Gewalt.

„Deutschland als Land der Täter trägt eine besondere Verantwortung für den Erhalt des Friedens. Nie wieder darf von Deutschland ein Krieg ausgehen. Dieser Grundsatz muss Maxime allen politischen Handelns bleiben ... Wir fordern deshalb ein Ende der Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland. Im Ernstfall müssten deutsche Piloten diese Atombomben abwerfen. Deutsche würden erneut Tod und Leid über unzählige Menschen bringen."

Link zur Presseerklärung vom 06.05.2020 : https://igbau.de/Binaries/Binary14054/pm-37-AKK-Stationierung.pdf