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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Aus der Pressemitteilung von Anti Atom Berlin: Aktionen bei EU-ABGEORDNETEN 20.05.2022

Am 20.05.2022 nahmen wir die Einladung vom Büro der EU-Abgeordneten Frau Gabriele Bischoff um 11:00 Uhr im Kurt-Schumacher-Haus Müllerstr. 163, 13353 Berlin wahr. Sie will im Parlament gegen den Vorschlag der Kommission zur Taxonomieverordnung stimmen, da er in der aktuellen Form Greenwashing erleichtert. Mitarbeiter des Büros von Frau Bischoff waren zugegen und nahmen unsere Forderungen persönlich entgegen. Atomkraft und fossiles Gas darf nicht als „nachhaltige“ Energien eingestuft werden, ist schon lange Frau Bischoffs Position.
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Danach schloss sich eine Kundgebung an der EU-Kommission, Unter den Linden 78, 10117 Berlin an. Sie war an alle EU-Abgeordneten gerichtet, besonders an Frau Bentele (CDU), die nicht für einen Meinungsaustaus zur Verfügung stand. Die Aufnahme von Atomkraft und fossilem Gas in die EU-Taxonomie zementiert die fossil-atomaren Technologien und die Abhängigkeiten, die diese mit sich bringen. Deswegen fordern wir von Frau Bentele MDEP, Anfang Juli im EU-Parlament gegen den Vorschlag der EU-Kommission zu stimmen.
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Die vollständige Pressemitteilung ist hier verfügbar.

Demo vor dem Büro von Frau Bentele

"EU-Taxonomie retten". Demo am 20.05.2022 vor dem Büro von Frau Bentele (CDU).

 

Und  noch eine Ankündigung zu einer Protestkundgebun erreichte uns von Parents for Future gegen das Greenwashing von Gas und Atomkraft:

2. Aktionstag: 21. Mai 2022

Vor den EU-Repräsentanzen oder dem Regionalbüro deines MEPs: Nein zu Atom & Gas in der EU-Taxonomie!
Dieser Aktionstag geht auf eine Initiative der Fridays for Future Italien zurück. Also, sprich Deine regionale Fridays for Future-Gruppe an, plane gemeinsam mit anderen Gruppen eine Kundgebung oder Fototermin mit der Roten Klimakarte. Nutze dazu Social-Media und vergiss nicht diese Hashtags zu nutzen: #VoteThisTaxonomyDown, #NotMyTaxonomy, #StopFakeGreen.
Melde Deine Aktion mit einer E-Mail bei .ausgestrahlt an, dann ist sie auf der .ausgestrahlt-Karte zu finden.

Samstag, 21. Mai, 11.00 Uhr. Protestkundgebung, Regionalbüro der EU-Kommission, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Aus dem Atommüllreport Newsletter 03/2022 vom 30.03.2022

Aufgrund der Einbeziehung von Atomanlagen in die kriegerischen Handlungen in der Ukraine mehren sich die Befürchtungen über mögliche nukleare Folgen des Krieges. Aus aktuellem Anlass gibt ein neuer Länderbericht Hintergrundinformationen über die Atomanlagen in der Ukraine, vom Uranabbau bis zur Endlagerung. Der Zustand der Anlagen ist schon ohne Bombenangriffe meist besorgniserregend. Soweit zugänglich, fasst der Bericht Informationen über die aktuellen Entwicklungen seit dem Angriff am 24.2.2022 zusammen.

Link "Länderbericht Hintergrundinformationen über die Atomanlagen in der Ukraine"
https://www.atommuellreport.de/themen/detail/atommuellreport-laenderbericht-ukraine.html

Anti Atom Berlin informierte über eine Aktion am 20.05.22;

Mit unserem Besuch möchten wir die EU-Abgeordneten auffordern, gegen die Aufnahme von fossilem Gas und Atomkraft in die Taxonomie zu stimmen. „Retten Sie die Taxonomie – Stimmen Sie gegen das Greenwashing von Gas und Atomkraft!“

Zuerst nehmen wir die Einladung vom Büro der EU-Abgeordneten Frau Bischoff für ,

Freitag den 20.05.22 um 11:00 Uhr
im Kurt-Schumacher-Haus Müllerstr. 163, 13353 Berlin

wahr. Danach schließt sich eine Kundgebung an der EU-Kommision, Unter den Linden 78, 10117 Berlin an.

Die Taxonomie sollte Klarheit bringen, was als nachhaltig förderwürdig gilt, und wohin sich Billionen von Anlegergeldern bewegen werden.

Wir wissen, dass viele Abgeordnete mit NEIN stimmen wollen, damit die Taxononmie eine nachhaltige Finanzpolitik ermöglicht und wirtschaftliches Handeln über das Zertifikat befördert. Nun steht die Abstimmung im Europäischen Parlament dazu an.

Darum unterstützen wir Frau Bischoff (SPD) und fordern von Frau Hildegard Bentele MdEP, „Retten Sie die Taxonomie – stimmen Sie mit 'Nein'!“

 Weitere Informationen zum Thema:

 

Aus dem Newsletter von .ausgestrahlt vom 15.03.2022:

Liebe Freund*in,

zur Zeit erreichen uns jeden Tag schlimme Nachrichten und erschütternde Bilder. Viele Menschen leben in ständiger Angst und Sorge um Sicherheit und Gesundheit, um ihr Leben und das von anderen.

Eine der größten globalen Herausforderungen – und Grund zu großer Sorge für uns alle – wird in diesen Tagen aber kaum noch thematisiert: der Klimawandel. Entgegen den vollmundigen Versprechungen der Ampel-Koalition vor der Wahl befinden wir uns hierzulande energiepolitisch in einem schockierenden Rollback. Anstatt jetzt massiv in erneuerbare Energien zu investieren, riskante Rohstoff-Abhängigkeiten zu beenden und Deutschland endlich fit zu machen für eine Zukunft ohne Atom und fossile Energien, rufen manche schon wieder nach Laufzeitverlängerungen von AKW und die EU will Atomkraft und fossiles Gas als „nachhaltig“ deklarieren. Das ist kein Weg, der uns aus der Klima-Katastrophe, aus dem Atom-Risiko und aus der fossil-atomaren Abhängigkeit herausführt. Sondern geradewegs mitten hinein.

Deshalb unterstützt .ausgestrahlt den Aufruf der „Fridays for Future“ für einen landesweiten Klimastreik am Freitag, den 25. März.