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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Zum Filminhalt: Der 94-minütige Dokumentarfilm ATOMKRAFT FOREVER beschreibt das Scheitern des Menschheitstraums vom billigen und sicheren Atomstrom und seine Folgen – den riskanten, jahrzehntelangen Rückbau der Kraftwerke und die umstrittene Suche nach einem Endlager für eine Million Jahre. Derweil betreibt die Hälfte der EU-Staaten weiterhin Atomkraftwerke, die französische Nuklearindustrie verhöhnt den deutschen Ausstieg als „lächerlich“.

Aus einem Brief an das Anti-Atom-Bündnis:

"Corona bestimmt nach wie vor unseren Alltag und erschwert jede Form von Veranstaltung oder macht sie gleich ganz unmöglich. Aber es gibt ein Leben nach dem Lockdown und dann werden wir wieder Gelegenheit haben, über andere wichtige Themen ins Gespräch zu kommen. Deshalb möchten wir Sie gern auf unseren preisgekrönten Dokumentarfilm ATOMKRAFT FOREVER (94 Min., B/R: Carsten Rau) hinweisen, der gerade seine Uraufführung auf der DOK Leipzig hatte.

Ab 18. März 2021 kommt der Film mit dem provokanten Titel bundesweit ins Kino und geht danach – wenn es denn möglich ist – auf Kino-Tour. Dann steht der Film auch für Sondervorführungen mit anschließenden Podiumsdiskussionen zur Verfügung. Bei unseren vergangenen Kinofilmen haben wir erfolgreich mit Interessenverbänden und regionalen Organisationen zusammengearbeitet, die dabei auch ihre eigene Arbeit präsentieren und Themendiskussionen anstoßen konnten.

.ausgestrahlt: 12. November 2020:

Die Vattenfall-AKW Brunsbüttel und Krümmel hatten schon vier Jahre lang, also seit 2007, aufgrund von Störfällen und technischen Mängeln keinen Strom mehr erzeugt, als der Bundestag 2011 ihre endgültige Stilllegung beschloss. Diese Unfähigkeit der AKW-Betreiber, ihre Anlagen sicher zu betreiben, wird jetzt vom Bundesverfassungsgericht noch belohnt. Der Staat muss für nicht in Anspruch genommene "Reststrommengen" Schadenersatz zahlen.

Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group (EWG), setzt sich in dem Artikel vom 17.08.2020 im PV-magazine

"Die nukleare Täuschung: Atomenergie ist kein Heilsbringer für den Klimaschutz"

mit dem Bestreben der Atomlobby auseinander, über eine eventuelle Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke (Ger6) den politisch bereits beschlossenen vollständigen Atomausstieg bis Ende 2022 in Namen des Klimaschutzes zu kippen. Lesen Sie die Argumente unter den Überschriften:

Das CO2-Einsparpotential der Ger6 wird massiv überschätzt
Das CO2-Einsparpotenzial der Ger6 ist nur von kurzer Dauer
Das CO2-Einsparpotenzial der Ger6 nimmt mit der Zeit ab
Möglicher CO2-Effekt der Ger6 ist nicht begrenzt auf Deutschland
Wer finanziert die Laufzeitverlängerung der Ger6?

Link zum Artikel: https://www.pv-magazine.de/2020/08/17/die-nukleare-taeuschung-atomenergie-ist-kein-heilsbringer-fuer-den-klimaschutz/

Die Zeit für einen radikalen Gegenentwurf ist jetz!

Die Autorin und Aktivistin Johanna Frei hat vor zehn Jahren bei der Aktion "Castor Schottern" den letzten Castor­transport nach Gorleben blockiert. Danach ist sie im Rheinischen Braun­kohle­revier in der Klima­gerechtigkeits­bewegung aktiv geworden und versucht nun Klima- und Anti-Atom-Bewegung zusammen­zu­denken.

In einem Gastbeitrag im "Klimareporter" schreibt sie über die Zombies und über konservative und rechte Politiker:innen, die der totgesagten Atomenergie einen Weg zurück in den Diskurs weisen wollen.

Lesen Sie den kompletten Beitrag unter:
https://www.klimareporter.de/protest/das-erwachen-der-untoten

In einem Offenen Brief wenden sich die am Runden Tisch Erneuerbare Energien organisierten Klimaschutzorganisationen an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, die aktuelle Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes als Chance zu begreifen, einen umfassenden Klimaschutz auf den Weg zu bringen. Die klimawissenschaftlichen Erkenntnisse müssen endlich hinreichend beachtet werden.

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. ist auch unter den Unterzeichnern. Die Organisationen zeigen die Dringlichkeit auf, die Schutzrechte unserer Verfassung - den Schutz des Lebens, der Gesundheit und des Eigentums – endlich ernst zu nehmen. Die schon jetzt sichtbare und verheerend wirkende Erderhitzung muss eingedämmt werden. Eine EU-Recht konforme und verfassungsrechtlich tragbare Gesetzgebung ist zwingend. Der Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien bis spätestens 2030 ist „alternativlos“.

Wir brauchen einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung bei gleichzeitigem Abbau der fossilen - und atomaren Energieerzeugung.

Zum vollständigen Brief : http://www.sfv.de/artikel/offener_brief_an_die_bundestagsabgeordneten_zur_eeg-novellierung_.htm