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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Pressemitteilungen

Da vom 29.-31.10.2018 in Brüssel die Propagandisten der Thoriumflüssigsalzreaktoren nicht nur tagen, sondern auch seit Wochen eine Verdummungspropagandaschau für diesen Reaktortyp als Klimaretter abziehen; haben einige belgische und deutsche Anti-AKW-Gruppen die angehängte Erklärung geschrieben. Das Anti-Atom-Bündnis Berlin Potsdam unterstützt diese No2Tho- Erklärung.

Wir fordern die Forschungsinstitute, politischen Entscheidungsträger und alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Akteure auf, alle Ressourcen in vollständig erneuerbare, nicht fossile und nicht atomare Energiesysteme zu investieren. Anstatt zivilmilitärischer Atomforschung fordern wir Forschungsgelder für die grenzübergreifende und europaweite Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien, der Speichertechnologien, der Energieeffizienz- und Energiespartechnologien!

Diese Forderung schließt auch die Ablehnung jeglicher Forschung, Entwicklung und Umsetzung der Thoriumkernkraft ein. Solange der Atomausstieg nicht, wie die Linke Partei schon lange fordert, in das Grundgesetz aufgenommen worden ist (Antrag von 2011), ist diese Bedrohung auch für Deutschland keineswegs gebannt.

Weiterführende Informationen:

Düstere Aussichten für den Katastrophenschutz bei der Berliner Feuerwehr - Forderung zur sofortigen Abschaltung des BER II

Situation:
Über die Berliner Morgenpost (1) informierte der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Berlin Sascha Guzy über die dramatische Situation in Berlin: "Die Berliner Feuerwehr steht kurz vor der Handlungsunfähigkeit." Von 41 Katastro­phenschutzfahrzeugen würden in diesem Jahr 21 Fahrzeuge ausgesondert. Ab dem Jahr 2020 stünden nur noch acht Fahrzeuge für den Katastrophenschutz zur Verfügung. Berlins Innensenator versprach der Feuerwehr zwar neue Fahrzeuge, erwartet aber für die Katastrophen­schutzfahrzeuge Unterstützung vom Bund. Man spricht von "Tropfen auf den heißen Stein, die das Problem nicht lösen" und von einer systematischen Vernachlässigung der Sicherheit Berlins (2).

Die Basis des Katastrophenschutzplans um den Atomreaktor BER II in Berlin ist falsch!

Situation:

Das Anti-Atom-Bündnis Berlin Potsdam hatte seit 2012 öffentlich kritisiert, dass der Katastrophenschutzplan für den BER II aus verschiedenen Gründen nicht den worst case Fall abdeckt und damit größere Schutzzonen zu definieren sind.

Die zuständige Atomaufsicht und das BMUB bestreiten diese Kritik:

„Selbst unter der völlig unrealistischen aber konservativen Annahme, dass es
keinerlei Rückhaltung gibt, zeigen die Ergebnisse, dass die gewählten Radien für die Katastrophenschutzplanung ausreichend sind. Für diese einfache Abschätzung bedarf es keiner weiteren Studie“

Der Atomreaktor BERII in Berlin hat kein Containment und damit bundesweit den schlechtesten Schutz gegen terroristische Angriffe!

Atomreaktoren stehen aktuell im Fokus von Terroristen, da eine Beschädigung verheerende Auswirkungen für weite Teile der Umgebung und die Bevölkerung hat. Terror ist immer noch dem geringen Restrisiko zugeordnet!