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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

"planet e." begleitet Befürworter und Gegner der Atomkraft in Finnland und präsentiert ihre unterschiedlichen Positionen

28 min vom : unter https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-zurueck-zum-atom---finnlands-nukleare-zukunft-100.html

Am 26. April 1986 explodierte der Reaktor-Block Nummer 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine. Auf der internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde die Katastrophe erstmals in die höchste Unfall-Kategorie eingeordnet. Das Unglück hat weltweit zum Umdenken im Umgang mit der Kernenergie geführt. Nicht in Finnland. Dort setzt man weiter auf eine nukleare Zukunft.

Es ist erschreckend, wie der finnische Staat versucht, eine hohe Akzeptanz für Atomkraft und das "Atomare Endlager" (im Bau) in der Bevölkerung zu erreichen und damit auch durchaus Erfolg hat! So gibt es in den finnischen Schulen Pflichtunterricht über die "umweltfreundliche und nachhaltige Atomkraft" und auch Pflichtbesuche im "nachhaltigen Atommüll-Endlager" ...

Beriner Mogenpost (10.04.2020):
Waldbrand führt zu erhöhter Radioaktivität in Tschernobyl. Wegen eines Waldbrandes in der Sperrzone rund um das ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl ist die Strahlungsbelastung 16 Mal höher als normalerweise.

Link zum Artikel: https://www.morgenpost.de/vermischtes/article228855471/Waldbrand-bei-Tschernobyl-Radioaktivitaet-stark-gestiegen.html

Das Umweltinstitut München informiert (7.4.2020) :

Seit dem Wochenende sorgt ein Waldbrand in der radioaktiv kontaminierten Sperrzone rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl für Probleme. Auch 34 Jahre nach der Reaktorkatastrophe können erhebliche Mengen an Radioaktivität durch Brände freigesetzt werden, wenn sie einen großen Teil der 2600 Quadratkilometer großen Sperrzone erfassen. Der ukrainische Umweltinspektionsdienst spricht bisher davon, dass 100 Hektar (1 Quadratkilometer) in Flammen gestanden hätten.

Das Umweltinstitut begründet in dem Artikel, warum es auch Jahrzehnte nach der Explosion des Atomkraftwerks in Tschernobyl wichtig ist, Waldbrände frühzeitig einzudämmen.

Link zum Artikel: http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2020/atom/waldbrand-in-tschernobyl-sperrzone.html

 

 

Spiegel Panorama:

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat einen Atommülltransport aus England abgesagt. Er will nach SPIEGEL-Informationen das Infektionsrisiko für 6000 Bundespolizisten vermeiden, die die Gleise sichern sollten.

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/coronavirus-castor-transport-abgesagt-ansteckungsgefahr-fuer-bundespolizisten-a-6e6b4b19-3c80-475e-a22c-51824cc2afb9

Ein Beitrag von Martin Einsiedler im Tagesspiegel (11.03.2020):

"Japan will durch Olympia auch auf den Wiederaufbau Fukushimas aufmerksam machen. Dabei gibt es in der Präfektur immer noch alarmierende Messungen."...Das Desinteresse hierzulande [Deutschland] für die Reaktor-Katastrophe könnte sehr bald umschlagen in echte Beachtung. Denn in diesem Jahr finden vom 24. Juli bis zum 9. August die Olympischen Spiele in Tokio statt, vorausgesetzt das Coronavirus verhindert sie nicht. Im Mai dürfte die Entscheidung fallen, ob die Spiele abgehalten, verschoben oder gleich komplett abgesagt werden. Eine Austragungsstätte wäre auch Fukushima"

Weitere Unter-Überschriften sind:

Im Moment sind Fukushima und Olympia kein großes Thema
In Fukushima sollen Soft- und Baseball gespielt werden
Ein radioaktiver Hot-Spot soll sich auch unweit des Sportzentrums J-Village befinden
Japans Regierung will zeigen, dass die Lage in Fukushima wieder normal ist

Links:

https://www.tagesspiegel.de/sport/olympische-spiele-in-japan-fukushima-ist-noch-lange-nicht-geschichte/25621924.html

Kazaguruma-Demonstration zum 9. Jahrestag von FUKUSHIMA

Fukushima2020Kazaguruma-Demonstration zum 9. Jahrestag von FUKUSHIMA
Sa. 07.03.2020 ab 12:00 Uhr
Treffpunkt: Brandenburger Tor (Pariser Platz) Berlin

Am 11. März 2020 jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum 9. Mal.

Im Sommer 2020 werden die Olympischen Spiele in Tokio stattfinden, einige Wettkämpfe sogar in Fukushima, obwohl die Lage dort alles andere als „unter Kontrolle“ ist: Die havarierten Reaktoren geben noch heute radioaktive Materialien in die Atmosphäre ab, täglich hoch verseuchtes Wasser, mehrere hunderttausend Menschen wurden ihrer Heimat und ihrer Lebensgrundlage beraubt, viele leiden unter den Folgen. Die japanische Regierung will die Olympischen Spiele als willkommene Gelegenheit missbrauchen, um der Welt zu zeigen, dass der Atomunfall Geschichte ist. Sie wollen den Super-GAU, seine Auswirkungen und Folgen verharmlosen und Normalität vorspielen. Anstatt den Opfern zu helfen und sie zu unterstützen, zwingt die japanische Regierung sogar die Geflüchteten ins verseuchte Gebiet zurückzukehren: sie hat den Strahlengrenzwert einfach um das 20-fache erhöht. Wir sagen entschieden Nein zu dieser Politik!

Atomkraft rettet nicht das Klima!

  • Zu schmutzig: Alle Reaktoren produzieren gefährliche Strahlung und Atommüll für die Ewigkeit.
  • Zu gefährlich: Katastrophen wie in Fukushima und Tschernobyl sind unvermeidbar. Atomtechnologie dient immer auch der Entwicklung neuer Atomwaffen.
  • Zu teuer: Atomkraft ist die teuerste Art Treibhausgasemissionen zu verringern.
  • Zu wenig zielführend: Die nukleare Brennstoffkette ist nicht so CO2-arm wie behauptet.
  • Zu unflexibel: AKWs sind nicht so schnell und intelligent steuerbar wie erneuerbare Energien.
  • Zu langsam: Der Klimawandel wartet nicht, bis eventuell neue Generationen von AKWs gebaut werden könnten.

Weiterlesen unter http://kazagurumademo.de/