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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Das Magazin t3n (Netzwerk für digitale Pioniere, Early Adopter und Zukunftsmacher) hatte unter dem Titel "Werbefails 2018: Das waren die größten Werbepannen in diesem Jahr" (Link) die größten Fehlgriffe aus 2018 zusammengestellt. Aber die Redakteuere waren sich sicher: "Schlimme Werbekampagnen gibt es jedes Jahr".

Aus diesem Grund hat unser Bündnis die Werbung von Denn's https://www.kernkraft-ja-bitte.de/ beim Magazin t3n als Kandidat für die größte Werbepanne 2019 eingereicht.

Denn's hat bis heute kein klares Statement auf ihrer Webseite gegen die "Atomkraft" abgegeben. Aus diesem Grund fordern Aktivisten aus unserem Bündis die transparente Offenlegung der Quellen für die 300.000€ Spendengelder.

Angesichts der Aktivitäten von "nuklearia", die aktuell mit ihrer "Klimademo" für Atomkraft werben wollen, fordern wir eine klare Aussage: "Denn's Biomarkt, auf welcher Seite stehst Du?"


2019 11 28 Kernenergie Kernkraft

Da das Interesse am BER I offensichtlich gestiegen ist, wird die BI bis zur Wahl 09/2021 relevante Dokumente / Medienberichte auf dem Weg zu einer Entscheidungsfindung tabellarisch dokumentieren.

01.03.02
KIT „Halbjahresbericht über den Stand der BMBF-Stilllegungsprojekte und der vom BMBF geförderten FuE-Arbeiten zu ‚Stilllegung/Rückbau kerntechnischer Anlagen‘“
01. Juli - 31. Dezember 2001 Seite 26  zu „Außerbetriebnahme des Forschungsreaktors BER I“
https://www.ptka.kit.edu/ptka-alt/downloads/ptka-wte-e/PTE-S_FB03.pdf

22.04.21
Schriftliche Anfrage (Drucksache 18 / 27 411) des Abgeordneten Daniel Buchholz (SPD) „Forschungsreaktor BER I in Berlin-Wannsee: Wie lange soll der 50 Jahre alte Atommüll in Berlin noch strahlen“
https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-27411.pdf

Samstag, 29. Februar 2020, 11:00 - 17:00
16. Atommüllkonferenz
 
 
Vieles wird dort vorbereitet und besprochen und steht dann nicht als Dokument zur Verfügung.
Es lohnt sich, zu den verschiedenen AG's zu gehen.
Eine Auswertung für unsere Netzwerke ist dann möglich.
 
Vorhanden ist vom letzten Mal:
zu den anstehenden Castor-Transporten.
Stand der Erkenntnis über Niederdosiseffekte beim Menschen
 
Diese Mal ist Thema:
Fachdisskussionen
Die Auseinandersetzung um die Olympischen Spiele 2020 in Japan
Keine neue Atomreaktoren, auch nicht mit Thorium!
Arbeitsgruppen
AG 1: Abschaltung – Stilllegung – Rückbau: Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfälle
AG 2: Gesellschaftliche Auseinandersetzung um Atommüll: Begleitprozesse
AG 3: Freimessen / Strahlenschutz
AG 4: Neue CASTOR-Transporte aus den WAA
AG 5: Neue Atomreaktoren und die Renaissance der Atomenergie
 
 
Volkshochschule Göttingen
Bahnhofsallee 7
37081 Göttingen

Frau Petra Nicolaisen ist Bundestagsabgeordnete im WK 1 Flensburg-Schleswig und hat sich am 28.10.2020 einen offenen Brief als CDU-Politikerin an einen Grünen Minister bezüglich der Deponierung von sogenannten freigemessenen Bauabfällen aus kerntechnischen Anlagen in der Regionsgemeinde Harrislee gewandt.

Erstaulich dabei ist, dass sie die finanzielle und wirtschaftliche Rechtfertigung für die Vorgehensweise laut  Kreislaufwirtschaftsgesetz anzweifelt und nicht nachzuvollziehen kann.

Sie schreibt weiterhin:

Die INWORKS und die KIKK- Studie zeigen, dass es klar nachweisbare gesundheitliche Risiken im Niedrigdosisbereich gibt. Da es keine Schwelle der Unschädlichkeit gibt, bedeutet dies, dass eine gewisse Zahl von Erkrankungen und Todesfällen verursacht wird. Ein Konzept aber, das darauf aufbaut, eine bestimmte Zahl von Erkrankungen und Todesfälle hinzunehmen, kann nicht akzeptiert werden.
...
Wir stehen heute vor den Konsequenzen der Atomnutzung und müssen deshalb Orte finden, wo die Abfälle gelagert werden können. Ich sehe aber nicht ein, dass diese Abfälle nicht bei den Kernkraftwerken selbst oder in entsprechenden Bunkern gelagert werden.

Es lohnt sich den vollständigen Brief zu lesen unter: https://petra-nicolaisen.de/archive/5862

Wir erhielten folgenden interessanten Veranstaltungshinweis:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

es hat etwas länger gedauert als geplant. Nun ist es geschafft. Die erste Ausgabe des World Nuclear Status Report / Focus Europe ist fertig. Wissenschaftler aus etlichen Ländern haben beigetragen und konnten dank einer vielfältigen Gruppe von Sponsoren diese Arbeit machen. Nach dem Erfolg des jährlichen Statusberichtes zum Stand der Entwicklung der Atomindustrie (World Nuclear Industry Status Report) schließen wir mit diesem internationalen Bericht über Atommüll und die ungelöste Endlagerfrage eine Lücke. Es wird versucht, die schwierige Lage der Entsorgung von Atommüll in den Atomstaaten darzustellen und vergleichbar zu machen. Wir wollen den Bericht mit einer Gruppe der beteiligten Wissenschaftler am 11.11.2019 in Berlin vorstellen. Die Veranstaltung findet in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin statt. Hier ist der link zum Programm inklusive der Möglichkeit zur Registrierung.

https://calendar.boell.de/en/event/launch-world-nuclear-waste-report-wnwr-focus-europe

Über Ihr/Euer Interesse würden sich die Autoren und würde auch ich mich freuen.

Beste Grüsse aus dem Wendland.