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Beispiel einer Sondermülldeponie (Foto: HaSe - Ausschnitt einer Luftaufnahme bei Raindorf Veitsbronn; Lizenz CC BY-SA 4.0)

Einwendung gemäß §7 Abs.1 der AtVfV gegen den Antrag zur Stilllegung und zum Abbau des Forschungsreaktors BER II

Veröffentlicht: 20. Januar 2026
  • Freimessen
  • Zwischenlager
  • Tritium
  • Deponie

Einwendung gemäß §7 Abs.1 der AtVfV gegen den Antrag zur Stilllegung und zum Abbau des Forschungsreaktors BER II. Einwendungen sind noch bis zum 28.01.2026 möglich.


Das Helmholtz-Zentrum Berlin hat mit Schreiben vom 24. April 2017 die Erteilung einer Genehmigung nach §7 Abs.3 des Atomgesetzes zur Stilllegung und zum Abbau des Forschungsreaktors BER II beantragt.

Meine Betroffenheit hat mehrere Ebenen:

  1. Ich fühle mich als Anwohner in Potsdam, der über Jahrzehnte in einer Entfernung von Luftlinie knapp 2 Kilometer zum BER II wohnt, als direkt betroffener Bürger. Diese Betroffenheit war während des Reaktorbetriebes durch einen möglichen Katastrophenfall weitaus höher gewesen. Durch die Abschaltung des Reaktors ist diese Gefahr nunmehr geringer aber nicht Null.
  2. Ich habe als Mitglied im Dialogverfahren das HZB, die handelnden Personen und den Reaktor näher kennengelernt. Im Verlaufe des Dialogs habe ich gelernt, dass eine interessierte, kritische Öffentlichkeit durchaus positiv auf das Gesamtprojekt des HZBs wirken kann. Mit diesem tieferen Blickwinkel macht es mich betroffen, wenn die Qualität der ausgelegten UVP-Unterlagen zu wünschen übriglässt.
  3. Ich fühle mich als Brandenburger ebenfalls betroffen, da man in Berlin keine Deponie für eine beschränkte (spezifische) Freigabe radioaktiver Stoffe hat und diese damit im Brandenburger Umland landen werden.
  4. Als Bürger der Bundesrepublik fühle ich mich betroffen, da ich nicht der Meinung bin, dass große Teile des Atommülls im Namen des 10µSv-Konzeptes in den Stoffkreislauf zurückkehren sollten.
  5. Ich fühle mich als Steuerzahler betroffen. Nach einem teuren Bau / der Umrüstung / und den immensen laufenden Kosten während des Betriebs des Großforschungsgerätes werden die Steuerzahler nun nochmals kräftig beim Rückbau zur Kasse gebeten. Und die Art und Weise des Rückbaus beeinflussen natürlich diese Rückbaukosten. Dennoch darf eine Kostenreduktion nicht auf zum Abbau von Sicherheit führen.

Ich bringe nachfolgende Einwendungen vor, damit die Atomaufsicht diese in den Abwägungsprozess einfließen lässt. Daher erhebe ich folgende Einwendungen:

Weiterlesen: Einwendung gemäß §7 Abs.1 der AtVfV gegen den Antrag zur Stilllegung und zum Abbau des...

Symbol eines Dosimeteres (public domain)

Der perfide Ausdruck des „FREIMESSEN“s

Veröffentlicht: 20. Januar 2026
  • Rückbau
  • Freimessen
  • Atommüll

Nachfolgend dokumentieren wir an dieser Stelle eine Einwendung im laufenden UVP-Verfahren zum Rückbau des BER II.
Einwendungen sind noch bis zum 28.01.2026 möglich.


Betreff: Einwendung zum Rückbauverfahren „Forschungsreaktor Wannsee“

Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Rückbau der Reaktoren Wannsee möchte ich als pensionierte Ärztin folgende Einwendungen abgeben: wie weltweit üblich, werden strahlende Einrichtung an die äußersten Landesgrenzen gebaut, um die eigene Bevölkerung vor den Auswirkungen von Havarien möglichst zu schützen. So auch in Berlin geschehen. Im hiesigen Fall sind wir allerdings durch die Wiedervereinigung nicht mehr nur für Berlin, sondern auch für das näher am Reaktor gelegene Babelsberg und Potsdam verantwortlich, - im Sinne des „Freimessens“ gilt die Verantwortung allerdings für jedermann!

Weiterlesen: Der perfide Ausdruck des „FREIMESSEN“s

BUND Berlin unterstützt mit Tool Einwendungen zum Berliner Atomreaktor-Rückbau

Veröffentlicht: 18. Dezember 2025
  • Rückbau
  • BER II

Noch bis 28. Januar 2026 besteht die Möglichkeit, sich mit Stellungnahmen zum Rückbauverfahren des Forschungsreaktors Wannsee des Helmholtz-Zentrums Berlin zu beteiligen. Prinzipiell ist jede Person, die eine persönliche Betroffenheit geltend machen will, berechtigt, eine Stellungnahme einzureichen, die auch beachtet werden muss. Der BUND Berlin hat nun ein Online-Tool entwickelt, das in wenigen Schritten dabei unterstützt, eine Stellungnahme zu erstellen, halbautomatisch auszufüllen und als PDF herunterzuladen. Die Stellungnahme wird nicht automatisch versendet – Nutzende behalten jederzeit die volle Kontrolle.

Das Tool findet sich unter folgender Internetadresse: https://www.bund-projekte.de/einwendungen/wannsee/

Ablauf des formellen Genehmigungsverfahrens Bild: SenMVKU

Die Öffentlichkeitsbeteiligung beginnt im UVP Verfahren zum Stilllegungs- und Rückbauvorhaben BER II

Veröffentlicht: 18. November 2025
  • UVP
  • BER II
  • Öffentlichkeitsbeteiligung
Die Auslegung

Am 18.11.2025 hat die Auslegungsfrist für die Öffentlichkeitsbeteiligung im UVP Verfahren zum Stilllegungs- und Rückbauvorhaben BER II begonnen.

Die Auslegung findet in der Zeit vom 18.11.2025 bis einschließlich zum 28.01.2026 statt. Die Auslegungsunterlagen können digital im UVP-Portal abgerufen werden oder in der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin (siehe Pressemitteilung) eingesehen werden.

Einwendungen gegen das Vorhaben können gemäß § 7 Abs. 1 der AtVfV innerhalb der Auslegungsfrist bis zum 28.01.2026 schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Die Schriftform kann durch die elektronische Form ersetzt werden. In diesem Fall ist das unterschriebene elektronische Dokument unter dem Stichwort „Stilllegung BER II“ an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zu richten.

Weitere Informationen zu diesem Vorhaben sowie die Bekanntmachung sind auf der Webseite der Senatsverwaltung einsehbar.

Doch jeder sollte sich fragen: Bin auch ich betroffen?

Weiterlesen: Die Öffentlichkeitsbeteiligung beginnt im UVP Verfahren zum Stilllegungs- und Rückbauvorhaben BER II

Schema der Kernfusion von Deuterium und Tritium (Bild: Justinkunimune, Wikimedia Commons Lizenz, CC0 1.0 Universal)

Wie private Start-Ups 3 Milliarden Euro an Steuermitteln einfordern!

Veröffentlicht: 25. September 2025
  • Kernfusion

Den Anlass für diesen Beitrag bildete die Nachricht der faz vom 24.09.2025, dass „Die drei Start-ups Proxima Fusion, Marvel Fusion und Focused Energy … eine Anschubfinanzierung vom Bund [fordern], um den technologischen Vorsprung Deutschlands zu sichern.“ Und damit es sich lohnt, werden gleich 3 Milliarden Euro für einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren aus Steuermitteln gefordert.

Ein bewährtes Ablaufmuster

Dieses Einwerben von Fördermitteln nutzt ein bewährtes und vielfach genutztes Ablaufmuster zur Akquirierung von Fördergeldern, anwendbar auf private Start-Ups wie auch für Antragsteller aus der öffentlichen Forschung nach dem Motto: „Finanzierung eines neuen (Wunder-)Projekts“:

  1. Werden Sie wichtig mit „positivem Denken” und zitieren Sie bedeutende Wissenschaftler.
    Behaupten Sie, einige „Ansätze” für Lösungen schwieriger Probleme zu kennen!

    Weiterlesen: Wie private Start-Ups 3 Milliarden Euro an Steuermitteln einfordern!

Keine 50 Jahre ist es her, da war die Asse die Hoffnung der Atomindustrie!

Veröffentlicht: 17. September 2025
  • Strahlendes Erbe

Der lokale Bezug: Dort unten in der Asse liegt auch Atommüll aus dem ehemaligen Hahn-Meitner-Institut Berlin (HMI).

Das Versprechen der damaligen Verantwortlichen zur Nutzung von Asse II als "Endlager" hatte sich bald in Luft aufgelöst! Deshalb wurden die gesetzlichen Grundlagen für die Rückholung der Atommüllfässer vom Deutschen Bundestag am Donnerstag, 28. Februar 2013 beschlossen, Titel „Bundestag beschließt das Aus für Asse II“. Und so ist dann dieser Auftrag auch in das Atomgesetz in §57b „Betrieb und Stilllegung der Schachtanlage Asse“ eingegangen.

Doch heute droht der Schacht Asse abzusaufen. Die Entwässerung funktioniert nicht mehr. 11000l Wasser / Tag laufen unkontrolliert durch das Bergwerk – ein deutsches Umweltdesaster.

Weiterlesen: Keine 50 Jahre ist es her, da war die Asse die Hoffnung der Atomindustrie!

Webinar "Illusion Kernfusion" 23.09.2025

Veröffentlicht: 12. September 2025
  • Kernfusion

Anmeldung über: https://cm.gruene-fraktion-bayern.de/illusionkernfusion

Haushaltsentwurf Bundesumweltministerium – Mehr als die Hälfte für Atommüllkosten

Veröffentlicht: 09. Juli 2025
Hatte man nicht gesagt, "Kernenergie – eine günstige, sichere und umweltverträgliche Energieversorgung!" (AfD Sachsen)

Und nun lesen wir bei umweltfairaendern.de:

Der Haushaltsentwurf der Bundesregierung liegt nun dem Bundestag zur Beratung vor. Der neue SPD-Umweltminister Carsten Schneider hat den Entwurf gestern im Plenum vorgestellt. Dabei betonte er neben der hohen Bedeutung des „Klimawandel als größte soziale Frage des 21. Jahrhunderts“ die enorm hohen Kosten aus dem nuklearen Erbe der Atomenergienutzung. Von einem Gesamt-Etat in Höhe von rund 2,69 Milliarden Euro würden insgesamt 1,4 Milliarden Euro für die Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle benötigt. Das ist der größte Posten im Etat des Bundesumweltministeriums ...."

Weiterlesen: https://umweltfairaendern.de/2025/07/09/haushaltsentwurf-bundesumweltministerium-mehr-als-die-haelfte-des-etwas-fuer-atommuellkosten/

Tauchroboter Ulyx AUV (Foto: Olivier Dugornay, Wikimedia Commons, CC BY 4.0)

Die Verantwortungslosigkeit beim Umgang mit radioaktiven Abfällen war grenzenlos!

Veröffentlicht: 29. Juni 2025
  • Atommüll
  • Verantwortungslosigkeit
  • Meer

In Bezug auf die Verantwortungslosigkeit beim Umgang mit radioaktiven Abfällen holt uns die Geschichte immer wieder ein. Damals glaubte man, dass die Tiefsee weit, weit weg von der Menschheit war ...

Gelesen im Spektrum der Wissenschaft 27.06.2025): 

Radioaktive Abfälle: 1000 verschollen geglaubte Atommüll-Fässer im Atlantik gefunden

Zwischen den 1950er und 1980er Jahren haben etliche Staaten nuklearen Abfall im Ozean entsorgt. Nun hat ein internationales Forschungsteam mehr als 1000 der einst versenkten Fässer im Nordostatlantik aufgespürt. Das teilte eine Sprecherin der französischen Forschungsorganisation CNRS mit. Die Fachleute sind Mitte Juni 2025 vom westfranzösischen Brest aus mit ihrem Schiff »L'Atalante« zu ihrem Suchareal im Westeuropäischen Becken des Atlantiks aufgebrochen. Vier Wochen lang wollen sie dort nach Atommüll-Fässern suchen und schauen, welchen Einfluss diese auf das örtliche Ökosystem haben. Mindestens 200 000 Behälter werden allein im Nordostatlantik vermutet.

Weiterlesen bei Spektrum.de

Mehr zum Thema bei Wikipedia:
Legale Entsorgung im Meer
Atommüllproblematik der russischen Marine

 

 

 

 

Jens Spahn am Tage der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der 21. Wahlperiode des Bundestages am 5. Mai 2025 (Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)

Debatte um deutsche Atomwaffen: „Spahn ist ein politischer Hasardeur und Überzeugungstäter“

Veröffentlicht: 29. Juni 2025

Presseerklärung von Hubertus Zdebel (atompolitischer Sprecher der Linken in NRW) vom 29. Juni 2025

Zu den Äußerungen des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn erklärt Hubertus Zdebel, atompolitischer Sprecher der Linken in NRW:

Schon im Mai dieses Jahres hatte Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, mit Frankreich und Großbritannien über eine gemeinsame atomare Abschreckung zu sprechen. Jetzt ist Jens Spahn deutlicher geworden: Deutschland soll Atommacht werden. Gefordert sei ein eigenständiger europäischer nuklearer Schutzschirm ‚unter deutscher Führung‘.
Zur Entscheidungshoheit über den Einsatz der Atomwaffen erklärt Spahn wörtlich: ‚Frankreich wird uns an seinen roten Knopf, um im Bild zu bleiben, ziemlich sicher nicht ranlassen. Aber für eine europäische Atommacht gäbe es mehrere Ideen, auch wenn manche erst mal verkopft und theoretisch klingen.‘ Wer so redet, will selber auf den roten Knopf drücken können. Damit reiht Spahn sich ein in die hierzulande in militärischen Kreisen geführte Diskussion über den Bau einer eigenen deutschen Atombombe."

Weiterlesen der Presseerklärung von Hubertus Zdebel

Spiegel vom 29.06.2025: "Spahn für deutsche Führungsrolle bei europäischem Atomwaffen-Schild"

 

Logo von ICAN Deutschland

Neuer "Nuclear Spending Report 2025" von ICAN veröffentlicht

Veröffentlicht: 13. Juni 2025

Aus dem ICAN Newsletter vom 13.06.2025 erfuhren wir:

ICAN Report: Ausgaben für Atomwaffen steigen um 47%

ICAN hat den neuen Nuclear Spending Report 2025 veröffentlicht – und die Zahlen sind erschreckend. 100 Milliarden US-Dollar gaben Atomwaffenstaaten im vergangenen Jahr für nukleare Aufrüstung aus. Das entspricht einem Anstieg von 11 % allein in 2024 – und 47 % in den letzten fünf Jahren!

463 Milliarden US-Dollar stecken in laufenden Verträgen, die die Welt für Jahrzehnte an ein System nuklearer Bedrohung binden sollen. Auch Deutschland mischt mit – und zwar nicht nur politisch, sondern mit Milliardenbeträgen aus dem Bundeshaushalt.

Auch in Deutschland explodieren die Kosten

Im Zuge der sogenannten nuklearen Teilhabe hat die Bundesregierung 2022 die Anschaffung von 35 F-35-Kampfjets für rund 10 Milliarden Euro beschlossen. Diese Jets sind in der Lage, US-Atombomben abzuwerfen, die auf deutschem Boden gelagert sind. 2024 wurde bekannt, dass Deutschland den Kauf von acht weiteren Flugzeugen erwägt. Kaum überraschend: Bereits 2024 wurde öffentlich, dass die Kosten für die nukleare Teilhabe wesentlich höher liegen, als erwartet!

Nuclear Spending Report 2025: https://www.icanw.org/hidden_costs_2024_global_nuclear_weapons_spending

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