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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Termine

01 Dez 2020
18:00 Uhr
Dialoggruppe mit HZB

Waldbrand in Tschernobyl-Sperrzone

Beriner Mogenpost (10.04.2020):
Waldbrand führt zu erhöhter Radioaktivität in Tschernobyl. Wegen eines Waldbrandes in der Sperrzone rund um das ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl ist die Strahlungsbelastung 16 Mal höher als normalerweise.

Link zum Artikel: https://www.morgenpost.de/vermischtes/article228855471/Waldbrand-bei-Tschernobyl-Radioaktivitaet-stark-gestiegen.html

Das Umweltinstitut München informiert (7.4.2020) :

Seit dem Wochenende sorgt ein Waldbrand in der radioaktiv kontaminierten Sperrzone rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl für Probleme. Auch 34 Jahre nach der Reaktorkatastrophe können erhebliche Mengen an Radioaktivität durch Brände freigesetzt werden, wenn sie einen großen Teil der 2600 Quadratkilometer großen Sperrzone erfassen. Der ukrainische Umweltinspektionsdienst spricht bisher davon, dass 100 Hektar (1 Quadratkilometer) in Flammen gestanden hätten.

Das Umweltinstitut begründet in dem Artikel, warum es auch Jahrzehnte nach der Explosion des Atomkraftwerks in Tschernobyl wichtig ist, Waldbrände frühzeitig einzudämmen.

Link zum Artikel: http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2020/atom/waldbrand-in-tschernobyl-sperrzone.html

 

 

Fukushima ist noch lange nicht Geschichte

Ein Beitrag von Martin Einsiedler im Tagesspiegel (11.03.2020):

"Japan will durch Olympia auch auf den Wiederaufbau Fukushimas aufmerksam machen. Dabei gibt es in der Präfektur immer noch alarmierende Messungen."...Das Desinteresse hierzulande [Deutschland] für die Reaktor-Katastrophe könnte sehr bald umschlagen in echte Beachtung. Denn in diesem Jahr finden vom 24. Juli bis zum 9. August die Olympischen Spiele in Tokio statt, vorausgesetzt das Coronavirus verhindert sie nicht. Im Mai dürfte die Entscheidung fallen, ob die Spiele abgehalten, verschoben oder gleich komplett abgesagt werden. Eine Austragungsstätte wäre auch Fukushima"

Weitere Unter-Überschriften sind:

Im Moment sind Fukushima und Olympia kein großes Thema
In Fukushima sollen Soft- und Baseball gespielt werden
Ein radioaktiver Hot-Spot soll sich auch unweit des Sportzentrums J-Village befinden
Japans Regierung will zeigen, dass die Lage in Fukushima wieder normal ist

Links:

https://www.tagesspiegel.de/sport/olympische-spiele-in-japan-fukushima-ist-noch-lange-nicht-geschichte/25621924.html

Kazaguruma-Demonstration zum 9. Jahrestag von FUKUSHIMA

Denn's gehört zu den "Werbefails 2019: Das waren die größten Marketingpannen"

Und unser Vorschlag wurde aufgenommen! Lesen Sie selbst und stimmen Sie ab unter https://t3n.de/news/werbefails-2019-waren-groessten-1233192/4/

"Wir essen, was wir säen." klingt irgendwie nach Denns - oder?

Aktivisten unseres Bündnisses sind auf eine Webseite gestoßen, die unter dem Motto "Wir essen, was wir säen." ein sogenanntes Energiespiel "Wie sieht Dein Energiemix der Zukunft aus?" anbietet.

Die Ähnlichkeit des Werbesolgans "Wir essen, was wir säen.", der eindeutig auch Kernkraftwerke und Fusionsreaktoren einbezieht, erinnert ungemein an die Werbekampagne unter dem Slogan "Kernkraft - Ja bitte! Wir ernten, was wir säen." von Denn's. Dies war Anlaß für einen offenen Brief an Denn's, zumal unsere Forderungen aus der Presseerklärung vom 29.10.2019 nicht erfüllt worden sind.

Wir machen Sie deshalb nochmals öffentlich darauf aufmerksam, dass Ihre Werbekampagne mit dem Slogan "Kernkraft - Ja bitte!" ethisch -moralische Grenzen in der Werbung überschritten hat. Ziehen Sie selbständig verantwortungsbewusste Konsequenzen und beenden Sie die unterschwellige Beeinflussung der Kunden.

Lesen Sie den vollständigen offenen Brief vom 16.03.2020 unter https://www.atomreaktor-wannsee-dichtmachen.de/downloads.html?download=74

Historiker sucht Zeitzeugen zu den Forschungsreaktoren

Berliner Woche:

Wannsee. Andreas Jüttemann, Stadt- und Technikhistoriker an der TU Berlin, plant ein Projekt zur Geschichte des Forschungsreaktors im Helmholtz-Institut. Dafür sucht er Zeitzeugen wie ehemalige Mitarbeiter, Anwohner und ehemalige „Protestler“, die sich mit ihm unterhalten möchten. Der Reaktor wurde Ende 2019 abgeschaltet. Seit Inbetriebnahme 1958 sorgte er immer wieder für Kontroversen, zuletzt nach dem Reaktorunglück in Fukushima und der Flugroutenführung für den Großflughafen BER. „Aber auch schon während der Anti-AKW-Bewegung in den 1970er- und 1980er-Jahren wurde seine Existenz von vielen Steglitzern und Zehlendorfern nicht nur positiv gesehen“, berichtet Jüttemann. Wer sich beteiligen will, meldet sich unter 0176/ 82 03 47 57 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

https://www.berliner-woche.de/wannsee/c-bildung/zeitzeugen-zum-forschungsreaktor-gesucht_a256636

CDU-Vorsitz-Kandidat Friedrich Merz und seine nuklearen Träume

Laßt Euch diesen Artikel https://taz.de/CDU-Vorsitz-Kandidat-Friedrich-Merz/!5671180/ nicht entgehen. Sehr informativ!

taz:

Als Antwort auf die Klimakrise empfiehlt Friedrich Merz den „Dual-Fluid-Reaktor“. Dessen größte Fans sind die AfD und Klimawandel-Leugner. ...

Fachleute haben große Zweifel ...

Polemik gegen die Energiewende: Geschäftsmodell Klimaleugnung ...

Unterstützung bekommen sie dabei vor allem von der AfD. Die rechte Partei will zurück zum Atom. „Wir wollen die Forschung für die vierte Generation der Kernkraft intensivieren“, sagt AfD-Klimapolitiker Karsten Hilse. ... Atomplaner und Rechtspopulisten tauschen aber nicht nur Ideen aus, sondern auch Arbeitskräfte. Zwei Mitarbeiter des von Friedrich Merz gelobten IFK arbeiten teilweise für die AfD, bestätigt das Institut. ...

Wo Klimaleugner und Atomenergie-Befürworter sich treffen ...

 

Scharfe Kritik an Logistikzentrum für Atommüll

NDR:

Wohin mit dem Atommüll? In Niedersachsen sollen schwache und mittelschwache radioaktive Abfälle künftig im geplanten Endlager Schacht Konrad bei Salzgitter landen. Damit der Müll auch dorthin gelangen kann, soll in Würgassen (Nordrhein-Westfalen) an der Weser eine Art Logistikzentrum in der Nähe der Gemeinde Boffzen an der Grenze zu Niedersachsen entstehen. Doch diese Pläne stoßen auf massiven Widerstand einer Bürgerinitiative sowie von Atomkraftgegnern.

Warum nicht gleich am Schacht Konrad?

Lesen Sie weiter unter:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Scharfe-Kritik-an-Logistikzentrum-fuer-Atommuell,wuergassen114.html

Castor-Transport wegen Coronavirus abgesagt

Spiegel Panorama:

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat einen Atommülltransport aus England abgesagt. Er will nach SPIEGEL-Informationen das Infektionsrisiko für 6000 Bundespolizisten vermeiden, die die Gleise sichern sollten.

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/coronavirus-castor-transport-abgesagt-ansteckungsgefahr-fuer-bundespolizisten-a-6e6b4b19-3c80-475e-a22c-51824cc2afb9

AKW Neckarwestheim Block 2 abschalten! SOFORT!

Unterstützt bitte die Petition unter change.org: AKW Neckarwestheim Block 2 abschalten! SOFORT!

risse

Bitte lest die Rede von Dipl.-Ing Hans Heydemann und unterzeichnet die von ihm angestoßene Petition:

https://www.change.org/p/umweltministerium-baden-w%C3%BCrttemberg-akw-neckarwestheim-block-ii-abschalten-sofort

UND bitte schickt sie an alle Listen, Freunde und Bekannte weiter. Nur so können wir den nötigen Druck aufbauen, dass dieses AKW schnellstmöglich abgestellt wird!

 

Endlager Morsleben - Geheimnis, Mythos, Wirklichkeit

Der Osten - Entdecke wo du lebst ∙ MDR Fernsehen

"Auf den ersten Blick gleicht das kleine Morsleben einer Idylle pur. Doch der Schein des Provinzortes trügt. Tief unter der Erde liegt ein Bergwerk, das von mehreren dunklen Kapiteln der deutschen Geschichte erzählt."

Video verfügbar unter:

ICAN: Eine feministische Kritik der Atombombe

Kritik der Atombombe

Diese Broschüre verdeutlicht, dass Atomwaffen zu lange rein technisch und geostrategisch diskutiert wurden. Mit der UN-Resolution 1325 (2000) – Frauen, Frieden, Sicherheit gewinnen auch Gender – und feministische Perspektiven auf Außen- und Sicherheitspolitik Relevanz. Die Beiträge der Broschüre ordnen das Thema daher in diesen Kontext ein.

Die Broschüre kann bei ICAN bestellt oder als PDF herunter geladen werden:
https://www.icanw.de/publikationen/eine-feministische-kritik-an-der-atomwaffe/