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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Termine

07 Jul 2020
18:00 Uhr
Dialoggruppe ohne HZB (Begleitgruppe)
11 Aug 2020
18:00 Uhr
Dialoggruppe mit HZB

Irrweg in der Klimakrise

Broschüre: Warum Atomkraft keine Antwort auf den Klimawandel ist!

Liebe Freundin, lieber Freund,

Atomkraft zählt zu den größten Irrtümern der Menschheitsgeschichte. Leider hat diese Erkenntnis längst nicht alle erreicht. Im Gegenteil, seit einiger Zeit geistert wieder das Märchen von der angeblich sauberen, sicheren und unerschöpflichen Energiequelle durch die Medien. Die Verheißungen sind heute ebenso falsch wie schon vor 60 Jahren, sie locken und verunsichern jedoch Menschen, die bislang wenig Berührung mit der Atomproblematik hatten und im Zuge des Klimawandels nach Antworten suchen. Eine aktuelle Umfrage im Nachbarland Österreich etwa zeigt, dass ein Drittel der 16 bis 29-jährigen Männer bei einer Volksabstimmung tendenziell für Atomenergie stimmen würde. Nach wie vor positioniert sich die Bevölkerung mehrheitlich klar gegen Atomkraft, doch der neue Trend in der jüngeren Generation ist bedenklich.

Auch hierzulande schläft die Pro-Atom-Szene nicht und versucht über die Klimadebatte die Stimmung zu kippen.

ZDF: Zurück zum Atom - Finnlands nukleare Zukunft

"planet e." begleitet Befürworter und Gegner der Atomkraft in Finnland und präsentiert ihre unterschiedlichen Positionen

28 min vom : unter https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-zurueck-zum-atom---finnlands-nukleare-zukunft-100.html

Am 26. April 1986 explodierte der Reaktor-Block Nummer 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine. Auf der internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde die Katastrophe erstmals in die höchste Unfall-Kategorie eingeordnet. Das Unglück hat weltweit zum Umdenken im Umgang mit der Kernenergie geführt. Nicht in Finnland. Dort setzt man weiter auf eine nukleare Zukunft.

Es ist erschreckend, wie der finnische Staat versucht, eine hohe Akzeptanz für Atomkraft und das "Atomare Endlager" (im Bau) in der Bevölkerung zu erreichen und damit auch durchaus Erfolg hat! So gibt es in den finnischen Schulen Pflichtunterricht über die "umweltfreundliche und nachhaltige Atomkraft" und auch Pflichtbesuche im "nachhaltigen Atommüll-Endlager" ...

Atombomber? Nein Danke!

atombomber nein danke 768x785ICAN Deutschland:
Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen

Link zur Petition:
https://weact.campact.de/petitions/atombomber-nein-danke

"Sehr geehrter Herr Mützenich,
sehr geehrte Mitglieder des Bundestagsfraktionsvorstands der SPD,

Annegret Kramp-Karrenbauer plant geschätzte 12,5 Milliarden Euro für atomwaffenfähige Kampfjets auszugeben - dabei wird gerade jeder Euro gebraucht für die Aufgaben, die aus der Corona-Krise entstehen.

Wir fordern von Ihnen: Setzen Sie sich für den Frieden in Europa und gegen die Anschaffung neuer Kampfflugzeuge für den

Atomwaffeneinsatz ein. Unterstützen Sie mit dem Geld stattdessen Bürger*innen in der Corona-Krise."

Laut Medienberichten schrieb CDU-Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer eine Mail an den Verteidigungsminister Mark Esper, in der sie den Kauf von US-Kampflugzeugen in Aussicht stellt – ohne vorherige Absprache innerhalb der Regierungskoalition. ICAN kritisiert dieses

Vorgehen in einer Pressemitteilung deutlich.

Selbstverständlich positionieren wir uns klar gegen die Atomkraft

Beim Aufräumen unseres Postfaches ist leider erst jetzt ein damals übersehenes Antwortschreiben auf unser

Öffentliches Schreiben an Anbauverbände und Unternehmen

vom 06.11.2019 wieder aufgetaucht. Da die Firma Spielberger GmbH sich explizit gegen Atomkraft ausgesprochen hat und mit einer Veröffentlichung ihrer Antwort auf unserer Webseite einverstanden war, holen wir dies nun nach und bitten wegen der verspäteten Veröffentlichung um Entschuldigung.

Brief der Firma Spielberger GmBH vom 14.11.2019

 

Waldbrand in Tschernobyl-Sperrzone

Beriner Mogenpost (10.04.2020):
Waldbrand führt zu erhöhter Radioaktivität in Tschernobyl. Wegen eines Waldbrandes in der Sperrzone rund um das ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl ist die Strahlungsbelastung 16 Mal höher als normalerweise.

Link zum Artikel: https://www.morgenpost.de/vermischtes/article228855471/Waldbrand-bei-Tschernobyl-Radioaktivitaet-stark-gestiegen.html

Das Umweltinstitut München informiert (7.4.2020) :

Seit dem Wochenende sorgt ein Waldbrand in der radioaktiv kontaminierten Sperrzone rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl für Probleme. Auch 34 Jahre nach der Reaktorkatastrophe können erhebliche Mengen an Radioaktivität durch Brände freigesetzt werden, wenn sie einen großen Teil der 2600 Quadratkilometer großen Sperrzone erfassen. Der ukrainische Umweltinspektionsdienst spricht bisher davon, dass 100 Hektar (1 Quadratkilometer) in Flammen gestanden hätten.

Das Umweltinstitut begründet in dem Artikel, warum es auch Jahrzehnte nach der Explosion des Atomkraftwerks in Tschernobyl wichtig ist, Waldbrände frühzeitig einzudämmen.

Link zum Artikel: http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2020/atom/waldbrand-in-tschernobyl-sperrzone.html

 

 

Fukushima ist noch lange nicht Geschichte

Ein Beitrag von Martin Einsiedler im Tagesspiegel (11.03.2020):

"Japan will durch Olympia auch auf den Wiederaufbau Fukushimas aufmerksam machen. Dabei gibt es in der Präfektur immer noch alarmierende Messungen."...Das Desinteresse hierzulande [Deutschland] für die Reaktor-Katastrophe könnte sehr bald umschlagen in echte Beachtung. Denn in diesem Jahr finden vom 24. Juli bis zum 9. August die Olympischen Spiele in Tokio statt, vorausgesetzt das Coronavirus verhindert sie nicht. Im Mai dürfte die Entscheidung fallen, ob die Spiele abgehalten, verschoben oder gleich komplett abgesagt werden. Eine Austragungsstätte wäre auch Fukushima"

Weitere Unter-Überschriften sind:

Im Moment sind Fukushima und Olympia kein großes Thema
In Fukushima sollen Soft- und Baseball gespielt werden
Ein radioaktiver Hot-Spot soll sich auch unweit des Sportzentrums J-Village befinden
Japans Regierung will zeigen, dass die Lage in Fukushima wieder normal ist

Links:

https://www.tagesspiegel.de/sport/olympische-spiele-in-japan-fukushima-ist-noch-lange-nicht-geschichte/25621924.html

Kazaguruma-Demonstration zum 9. Jahrestag von FUKUSHIMA

Denn's gehört zu den "Werbefails 2019: Das waren die größten Marketingpannen"

Und unser Vorschlag wurde aufgenommen! Lesen Sie selbst und stimmen Sie ab unter https://t3n.de/news/werbefails-2019-waren-groessten-1233192/4/

"Wir essen, was wir säen." klingt irgendwie nach Denns - oder?

Aktivisten unseres Bündnisses sind auf eine Webseite gestoßen, die unter dem Motto "Wir essen, was wir säen." ein sogenanntes Energiespiel "Wie sieht Dein Energiemix der Zukunft aus?" anbietet.

Die Ähnlichkeit des Werbesolgans "Wir essen, was wir säen.", der eindeutig auch Kernkraftwerke und Fusionsreaktoren einbezieht, erinnert ungemein an die Werbekampagne unter dem Slogan "Kernkraft - Ja bitte! Wir ernten, was wir säen." von Denn's. Dies war Anlaß für einen offenen Brief an Denn's, zumal unsere Forderungen aus der Presseerklärung vom 29.10.2019 nicht erfüllt worden sind.

Wir machen Sie deshalb nochmals öffentlich darauf aufmerksam, dass Ihre Werbekampagne mit dem Slogan "Kernkraft - Ja bitte!" ethisch -moralische Grenzen in der Werbung überschritten hat. Ziehen Sie selbständig verantwortungsbewusste Konsequenzen und beenden Sie die unterschwellige Beeinflussung der Kunden.

Lesen Sie den vollständigen offenen Brief vom 16.03.2020 unter https://www.atomreaktor-wannsee-dichtmachen.de/downloads.html?download=74

Historiker sucht Zeitzeugen zu den Forschungsreaktoren

Berliner Woche:

Wannsee. Andreas Jüttemann, Stadt- und Technikhistoriker an der TU Berlin, plant ein Projekt zur Geschichte des Forschungsreaktors im Helmholtz-Institut. Dafür sucht er Zeitzeugen wie ehemalige Mitarbeiter, Anwohner und ehemalige „Protestler“, die sich mit ihm unterhalten möchten. Der Reaktor wurde Ende 2019 abgeschaltet. Seit Inbetriebnahme 1958 sorgte er immer wieder für Kontroversen, zuletzt nach dem Reaktorunglück in Fukushima und der Flugroutenführung für den Großflughafen BER. „Aber auch schon während der Anti-AKW-Bewegung in den 1970er- und 1980er-Jahren wurde seine Existenz von vielen Steglitzern und Zehlendorfern nicht nur positiv gesehen“, berichtet Jüttemann. Wer sich beteiligen will, meldet sich unter 0176/ 82 03 47 57 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

https://www.berliner-woche.de/wannsee/c-bildung/zeitzeugen-zum-forschungsreaktor-gesucht_a256636

CDU-Vorsitz-Kandidat Friedrich Merz und seine nuklearen Träume

Laßt Euch diesen Artikel https://taz.de/CDU-Vorsitz-Kandidat-Friedrich-Merz/!5671180/ nicht entgehen. Sehr informativ!

taz:

Als Antwort auf die Klimakrise empfiehlt Friedrich Merz den „Dual-Fluid-Reaktor“. Dessen größte Fans sind die AfD und Klimawandel-Leugner. ...

Fachleute haben große Zweifel ...

Polemik gegen die Energiewende: Geschäftsmodell Klimaleugnung ...

Unterstützung bekommen sie dabei vor allem von der AfD. Die rechte Partei will zurück zum Atom. „Wir wollen die Forschung für die vierte Generation der Kernkraft intensivieren“, sagt AfD-Klimapolitiker Karsten Hilse. ... Atomplaner und Rechtspopulisten tauschen aber nicht nur Ideen aus, sondern auch Arbeitskräfte. Zwei Mitarbeiter des von Friedrich Merz gelobten IFK arbeiten teilweise für die AfD, bestätigt das Institut. ...

Wo Klimaleugner und Atomenergie-Befürworter sich treffen ...

 

Scharfe Kritik an Logistikzentrum für Atommüll

NDR:

Wohin mit dem Atommüll? In Niedersachsen sollen schwache und mittelschwache radioaktive Abfälle künftig im geplanten Endlager Schacht Konrad bei Salzgitter landen. Damit der Müll auch dorthin gelangen kann, soll in Würgassen (Nordrhein-Westfalen) an der Weser eine Art Logistikzentrum in der Nähe der Gemeinde Boffzen an der Grenze zu Niedersachsen entstehen. Doch diese Pläne stoßen auf massiven Widerstand einer Bürgerinitiative sowie von Atomkraftgegnern.

Warum nicht gleich am Schacht Konrad?

Lesen Sie weiter unter:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Scharfe-Kritik-an-Logistikzentrum-fuer-Atommuell,wuergassen114.html